Thomas Eggensperger | 20. Juli 2020
»Wenn Bahnfahrt zur Dystopie wird«
Reisen als Ortssuche
Als in der Hochzeit der COVID-19-Pandemie der Lockdown das Leben bestimmte, waren Zeitschriften und Blogs voll von Berichten über die Anders-Situation an den üblichen Orten. Bilder und Videos von öffentlichen Räumen mit gähnender Leere und persönliche Erfahrungsberichte über die Situation „draußen“, die man selbst aufgrund der mehr oder weniger freiwilligen Quarantäne kaum noch real mitbekam, überschlugen sich in der Medien-Welt – zum einen, weil es kaum noch anderes zu berichten gab, zum anderen, weil der gesellschaftliche Zustand so ganz anders daherkam, als man es bislang gewohnt war.
„Wenn die Bahnfahrt zur Dystopie wird“
Mit diesem Untertitel ihres Beitrags beschreibt Lilly Brosowsky eben eine solche Reise.[1] Mitten in der Pandemie sitzt sie in der Bahn und fährt eine an sich völlig unspektakuläre Strecke zwischen Baden-Württemberg und Bayern. „Ich komme mir vor wie in einem Geisterzug. Als hätte ich den Weltuntergang verpasst und wäre in der Dystopie aufgewacht.“[2] Dieser Bericht – selbstverständlich eine Momentaufnahme – thematisiert aber bereits implizit, was es mit dem Reisen und dem Urlaub auf sich hat. Reise hat etwas mit Orten (topoi), mit Bewegen zwischen Orten und dem Wechsel von Orten zu tun. Denn es die Absicht einer Reise, aus bestimmten Gründen einen anderen Ort aufzusuchen. Die explizite Suche nach dem Anders-Ort (Heterotopos) ist unter Umständen geprägt von einer impliziten Suche nach dem erträumten Nicht-Ort (Utopie), den man sich sehnlich wünscht, aber den es letzten Endes so nicht gibt. Im Gegenteil: Wie sich am konkreten Beispiel des Bahnfahrt-Berichts zeigt, landet man anstelle des utopischen Sehnsuchtsortes an einem dystopischen Alptraumort.
Der Reise eignet möglicherweise etwas Utopisches – man befindet sich zunächst auf dem Weg zu einem anderen Ort , der sich abhebt vom eigentlichen Lebensumfeld, in dem man sich im Alltag bewegt. Kurzum: Reisen verändert.[3] Reise bedeutet zunächst nur, dass man heterotopisch von einem Ort zu einem anderen wechselt. Das ist nicht automatisch utopisch, aber sie ist zumindest topisch relevant. Denn vom Urlaub wird nicht nur schlichtweg ein Ortswechsel vom grauen Alltag erwartet, sondern mindestens Entspannung der besonderen Art, und mehr noch, das Erfahren ganz neuer Eindrücke. Damit trägt zumindest die prinzipielle Erwartungshaltung den Charakter des Utopischen, d.h. des Erträumten, aber letztlich nicht Erreichbaren. Einerseits ist die Recherche nach den Anders-Orten (heterotopoi) etwas Wünschenswertes, andererseits hat Heterotopie, wenn sie nach der Utopie greift, auch ihre Tücken. Auf diese Ambivalenz verweist u.a. Ágnes Heller. Sie unterscheidet zwischen „Wunschutopien“ und „philosophisch konstruierten Utopien“[4]. Letztere sind die gefährlicheren Varianten, denn die Suche nach dem idealen gerechten Staat endet in der Regel im Totalitarismus. Wunschutopien dagegen sind universal, tief verankert im Unbewussten – aber weder umsetzbar noch wirklich zur Umsetzung gewünscht. Als Beispiel nennt Heller die Utopie des Schlaraffenlands, deren Realität bei aller Träumerei schlussendlich dann doch niemand möchte. Der Gegenbegriff zur Utopie ist die Dystopie, die in der milderen Version immer noch Licht im Dunkel sieht („vielleicht nicht Fortschritt, doch eine gewisse Perspektive“[5]), in der stärkeren Version nicht einmal mehr das: „Dystopische Autoren dagegen sehen in der Zukunft nichts als hoffnungslose Dunkelheit.“[6]
In diesem Kontext wird verständlich, wenn die Berichterstatterin ihre Bahnfahrt in die Kategorie der Dystopie einordnet. Denn solch eine verunglückte Fahrt ist das letzte, was zur Freude an der Reise und die Erwartungshaltung der Erfahrungen und Erlebnisse beiträgt. Dies gilt für alle Varianten von Reisen. Selbst eine Geschäftsreise ist in der Regel begleitet von Wünschen nach Annehmlichkeit (Business Class), Bequemlichkeit (Hotel) und der Suche nach dem Seele-baumeln-lassen (Restaurantbesuch). Noch viel mehr gilt dies für die klassische Urlaubsreise. Der Pauschaltourist möchte in der kurzen Zeit seiner Reise alle genannten Optionen gleichzeitig vereinen. Auch der Individualreisende sucht Bereicherung – der Backpacker möchte es einfach und irgendwie cool haben, der Ökotourist sucht Nachhaltigkeit und der Abenteurer möchte (scheinbar) Unerschlossenes entdecken. Dystopie ist in diesem Zusammenhang der Heterotopie nicht vorgesehen, dagegen aber direkt Utopie als Zielperspektive anzusetzen wäre allerdings in der Sache auch nicht angemessen.
Eine Theologie des Reisens
Das Reisen als Kontrastprogramm zur Arbeit war von je her ein Thema. Selbst in Texten der Bibel findet sich das Phänomen der Reise dokumentiert, wie zu zeigen sein wird. Die Reise an sich hatte keineswegs den Charakter eines Erholungsurlaubs – dafür war sie zum Teil schlicht mit zu viel Gefahren auf dem Weg belastet. Dennoch war sie – trotz aller Strapazen – Teil von Muße und Kontemplation.[7] So sieht der Bibelwissenschaftler Knut Backhaus das Reiseabenteuer als ein geradezu episches Leitbild der Geschichte.[8] Reisen spielen im Mikrokosmos der eigenen Lebensgeschichte eine Rolle, aber auch im Makrobereich von Mythos und Gegenwart, indem das Motiv des Wanderns zur Leitmetapher geschichtlicher Selbstvergewisserung wird. Paradigmatisch seien genannt die Wanderung des Gilgamesch, das Unterwegssein in der Odyssee oder Argonautensage, aber auch die verschiedenen Reisen, die in den neutestamentlichen Büchern beschrieben sind. So verorten sich Gemeinschaften durch die Reisemotivik als Herkunftsgemeinschaft und schreiben sie fort. Prozesse der Herkunft, Abreise und Wiederkehr spielen in der Literatur immer wieder eine Rolle, die Mythen bauen aufeinander auf, kopieren, fokussieren und erweitern ihre Perspektive. Es ist die Suche nach den Anders-Orten, welche die Reisen bestimmten. Noch viel mehr – man hegt die Hoffnung, im Anders-Ort letztlich sogar Utopia zu finden.
Henry David Thoreaus Klassiker „Walden oder vom Leben im Wald“ beschreibt dessen Selbstexperiment des Lebens in der unberührten Natur im Jahr 1845, aber auch Hermann Hesses Erzählung „Narziss und Goldmund“ (1930) ist letztlich die Beschreibung einer spirituellen Reise zum Ich. Bereits die neutestamentlichen Autoren skizzieren ideale Wege zum guten Leben. So beschreiben die Evangelisten die zielorientierte Wanderung Jesu – der Weg wird zur Lebensform. Die Apostelgeschichte entwickelt den Prozess der Gemeindebildung. Das Werden des Christentums ist in Raumvorstellungen gekleidet und wird als Ausbreitungsgeschichte konzipiert, der Weg ist gleichsam ekklesiologisches Programm. Die paulinischen Reisebeschreibungen gehen von einem theologisch motivierten Grundduktus aus, wenn die Missionsreisen beschrieben werden.[9] Im Sinne des Soziologen Gerd Theißen, nach dem Jesus „eine Bewegung vagabundierender charismatischer Bettler“[10] ins Leben gerufen hat, zeigt Backhaus die „theologie-haltigen“ reisepraktischen Bedingungen des Wanderers auf, die das theozentrische Verständnis Jesu verkörpern und als prophetische Zeichenhandlung dienen, in der sich das Vertrauen auf den himmlischen Vater artikuliert.[11]
Spirituelles Reisen
Auf der Suche nach Rückzugsorten der besonderen Art findet sich immer wieder der Vorschlag, anstatt langer Reisen zu entfernten Stränden oder wuseligen Orten alternativ etwas ganz anderes zu unternehmen, beispielweise eine entlegene Berghütte oder gar ein Kloster aufzusuchen. Die Angebote verweisen auf die Möglichkeit, in der dortigen Abgeschiedenheit wirklich zu dem zu kommen, was Reisende suchen und was sie vermissen. Klöster – seien sie christlicher oder asiatisch-religiöser Reminiszenz – waren und sind von je her spirituelle Orte und eine Kraftquelle des Glaubens. Es sind nicht unbedingt die Massen, aber es gibt doch eine stattliche Zahl von Reisenden, die überlegen, Urlaub in einem Kloster zu machen. Hier greift unzweifelhaft der „Mythos Kloster“[12], der nicht nur für reale und aktiv genutzte Klöster gilt, sondern auch für aufgelöste Konvente (tlw. umfunktioniert in Museen, Hotels oder Restaurants) oder sogar Kloster-Imitate (Nachbauten, Werbung mit Orden oder Kloster suggerierenden Namen). Die Tourismusbranche hat sich mit diesen Neigungen auseinandergesetzt und sucht sie auch zu nutzen.[13] So werden seitens nichtkirchlicher Einrichtungen und Veranstalter „spirituelle Reisen“ angeboten, die gezielt zu Klöstern oder Wallfahrtsorten führen. Der Geschäftsbereich des „Spirituellen Tourismus“ ist ein kleines, aber durchaus geschätztes Segment in der Branche.[14] Dazu gehört sicherlich der Dreiklang von Ritual, Event und Heterotopie. So spielt die Magie des Ortes eine Rolle, oder die Raumerfahrung von kultischen Orten wie Kirche und Kreuzgang, aber auch Flure und Gärten, die dazugehören, gleich einem Museum.[15] Die scheinbar spezifische Kulinarik („Klosterküche“) oder die Heilkunst („Klostermedizin“) sind relevante Themen. Einiges hat in diesem Zusammenhang mit dem breiten Feld von Sinnsuche, Religion und Religiosität sowie Lebensbegleitung zu tun. Kloster ist der Inbegriff von Gegenwelt, die Dramaturgie von Raum (genius loci) und (rhythmisierte) Zeit spielt dabei eine Rolle, die Klostergemeinschaft wird gedeutet als Werte-Gemeinschaft. So fremd einem das Klösterliche daherkommen mag, irgendwie scheint die Welt hier noch in Ordnung, weniger von Askese oder vom theologischen Hintergrund her, aber mehr hinsichtlich der Rhythmen von Zeit und Muße, Ora et labora als gelungenes Wechselverhältnis von Arbeit und Freizeit. Das Besondere findet sich aber nicht nur in Klöstern oder Klosterkirchen, sondern in Kirchen überhaupt, die Touristenmagnete sind.[16] Es besteht der Eindruck, dass das Umfeld eines Klosters oder wenigstens eine Kirche einen Anders-Ort darstellt, vielleicht sogar verbunden mit der Utopie, ein spirituelles Schlaraffia, den wahrhaft harmonischen Ort vorzufinden.
Dystopien der Reise
Reisen bildet und bereichert, aber Reisen tragen auch bei zu Zerstörung und Zerrüttung. Eines der entsprechenden Schlagworte ist der Overtourism, das ist ein Zuviel des Guten am Tourismus an bestimmten Orten. Klassische Beispiele hierfür sind Städte wie Venedig und Dubrovnik, die sehr darauf achten müssen, ihre Identität zu wahren angesichts der überbordenden Menge von Touristen, die – erst recht, wenn es sich um Tagestouristen handelt – im wahrsten Sinne des Wortes wie Heuschrecken über die Altstädte herfallen und dazu beitragen, dass aus den kunsthistorisch bedeutungsvollen Flecken Touristenfallen mit Massenabfertigungscharakter werden. Skiorte scheuen sich nicht, die Natur erheblichen Gefährdungen durch Baumaßnahmen und ähnliches auszusetzen. Die Berechnungen von CO2-Bilanzen für Flugreisen sind nicht schönzureden. Es gibt auch die benannten Gegenbewegungen wie die Rucksackreisen, Abenteuertouren in entlegenen Gebieten oder den so genannten Ökotourismus. Aber am Ende zeigt sich jeder irritiert, wenn man konfrontiert ist mit Touristen – und man selbst auch eine oder einer von ihnen ist. Die Probleme unterbrechen utopische Träume, sie sind gravierend und nicht einfach nur die Entzauberung der persönlichen Sehnsuchtsorte.
Die inkarnierte Dystopie ist die Pandemie, die über uns kam. Plötzlich waren gar keine Reisen mehr möglich, schlimmer noch, bereits angetretene Reisen wurden zum Alptraum hinsichtlich der verzögerten oder blockierten Rückkehr. Der Frühling 2020 wurde im Lockdown erlebt und mit Bangen erwartete man den Sommer und den oftmals bereits geplanten (und bezahlten) Urlaub. Den Umständen entsprechend verlief alles glimpflich. Die Grenzen wurden fast überall rechtzeitig wieder geöffnet und der Urlaub wurde möglich – wenngleich mit einer Reihe von Einschränkungen. Die Allgegenwärtigkeit der Schutzmaske wird zum Symbol des Sommers.
Heterotopie zwischen Utopie und Dystopie
Reisen werden zum heterotop geprägten Spiegelbild der Welt in Bewegung und der zunehmenden Mobilität der Gesellschaft. Bilder des Reisens sind ambivalent und bewegen sich zwischen Utopie und Dystopie und ihren Brüchen von Fiktion und Realität. Es gibt Vorstellungen und Bilder vom Ort, den man aufsucht und man vergleicht das vorurteilbehaftete Bild mit dem eigenen Bild, das man sich real vor Ort macht. So kann man Tourismus verstehen als eine Form angewandter Bildpraxis, die „sich aus Fiktionen speist und sie wieder selbst reproduziert“[17]. Tourismuskritische Forschungen sehen in der neuen Weise der praktizierten Mobilität dystopische Züge. „Die Vorstellung von einer utopischen Freiheit, die sich in der Imagination der Urlaubsreise spiegelt, wird zur Dystopie, zu Kollektivismus, zu Unfreiheit.“[18]
Bestimmte Weisen des dystopischen Denkens und Deutens kommen seltsam dumpf daher und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es auch einer gewisse depressive Grundhaltung bedarf, um die Welt oder bestimmte Szenarios derart ausweglos katastrophal zu sehen. Hinsichtlich Freizeit und Tourismus erscheint deren Ausfall – wie im Falle der COVID-19-Pandemie – dystopischer zu sein als der Tourismus selbst. Es geht dabei ja nicht nur darum, dass man ganz oder teilweise um seinen entspannenden Urlaub gebracht wird, sondern vielmehr darum, dass die Pandemie empfindlich daran erinnert, wie fragil das soziale Leben ist, auf dessen Rhythmus man sich im Laufe des Lebens eingestellt hat. Gleich den Jahreszeiten wiederholen sich die Prozesse der Arbeits- und Freizeit normalerweise, erfahren aber mit einem Mal eine Unterbrechung. Aber diese Unterbrechung eröffnet neue Dimensionen: Gezwungenermaßen bewegten sich im Lockdown Städter und Landbewohner anders als sonst in ihrem Kiez oder in ihren Wäldern und Fluren. Die erzwungene Muße erlaubt die vertiefte Beobachtung im Flanieren. Mit einem Mal fallen einem Häuserfassaden oder Malereien in der näheren Umgebung der eigenen Wohnung auf, an denen man vielleicht schon jahrelang achtlos vorübergegangen ist. Das gesellschaftliche Leben reduziert sich auf ein Minimum, aber es zeigt sich ein neues Beziehungsgeflecht in Familie und Partnerschaft, in der WG oder im Mietshaus (es ist nicht immer nur eine gelungene Beziehung, wie angesichts zerbrochener Partner- und Freundschaften in der Lockdown-Zeit zu konzedieren ist). Balkonien ist nicht mehr dystopisch, sondern eröffnet neue und unerwartete Perspektiven – ein neuer Blick auf Gottes Schöpfung.[19] Wie wichtig dann noch die Reise in die große weite Welt mit ihren neuen Gefahren wird, sei vorläufig dahingestellt.
Vorabveröffentlichung aus Wort und Antwort 4(2020)
Referenzen:
[1] L. Brosowsky, Zwischen Mundschutz und Grenzen: Wenn die Bahnfahrt zur Dystopie wird, in: https://mitvergnuegen.com/index.php/2020/bahnfahrt-wird-dystopie/ (Abgefragt 23.6.2020)
[2] Ebd.
[3] Vgl. W. Isenberg, Reisen ist Leben. Reisen verändert. Schnittpunkte zwischen Tourismus, Kirchen und Religion, in: Wort und Antwort 57 (2016), 109-116.
[4] Ágnes Heller, Von der Utopie zur Dystopie. Was können wir uns wünschen?, Wien – Hamburg 2016, 21ff.
[5] Ebd., 56.
[6] Ebd.
[7] Th. Eggensperger, Arbeit und Muße als Zeitrhythmen der Gegenwart. Veränderungen in Freizeit und Tourismus, in: T. Kläden (Hrsg.), Gastfreundschaft und Resonanz. Perspektiven zu Freizeit und Tourismus (KAMP kompakt Bd. 7), Erfurt 2020, 38-55.
[8] Vgl. K. Backhaus, Religion als Reise. Intertextuelle Lektüren in Antike und Christentum (Tria Corda. Jenaer Vorlesungen zu Judentum, Antike und Christentum Bd. 8), Tübingen 2014, hier 21-83.
[9] Vgl. ebd. 85-172.
[10] G. Theißen, Legitimation und Lebensunterhalt, in: ders., Studien zur Soziologie des Urchristentums, Tübingen 31989, 201-230, hier 21.
[11] „Die Lebensform der galiläischen Jesusbewegung ist zum Anfang des Christentums geworden und damit auch zum ´mitgehenden Anfang´ des christlichen Existenzverständnisses.“, Backhaus, Religion als Reise, a.a.O., 91.
[12] Vgl. Th. Eggensperger, Sind Klöster Tourismus-tauglich? Reflexion über pastorale Perspektiven und Risiken, in: Ordenskorrespondenz 55 (2014), 190-197.
[13] W. Isenberg, Neue Sinnfenster. Zum Verhältnis von Tourismus und Religion, in: Herderkorrespondenz 67 (2013), 586-591.
[14] Vgl. H. Pechlaner / E. Innerhofer (Hrsg.), Sinnsuche im Urlaub. Chancen und Perspektiven für den Tourismus, Bozen 2016.
[15] Vgl. Th. Eggensperger, Das Museum als Kathedrale? Versuch der Erfahrung individualisierter Religiosität, in: Th. Dienberg / Th. Eggensperger / U. Engel (Hrsg.), Woran glaubt Europa? Zwischen Säkularisierung und Rückkehr des Religiösen / What does Europe believe in? Between secularization and the return of religious life, Münster 2010, 181-186.
[16] Vgl. H. Rebensdorf u.a. (Hrsg.), Citykirchen und Tourismus. Soziologisch-theologische Studien zwischen Berlin und Zürich, Leipzig 2018.
[17] A. Karentzos / A.-E. Kittner / J. Reuter, Einleitung: Topologien des Reisens. Tourimsus – Imagination – Migration, in: diess. (Hrsg.), Topologien des Reisens. Tourismus – Imagination – Migration, 2010, 9 https://ubt.opus.hbz-nrw.de/frontdoor/index/index/docId/357 (1.7.2020)
[18] H. Büdenbender, Massimo Vitali: Traumstrand versus Touristenmasse, in: ebd., 90-101, hier: 98.
[19] Vgl. Th. Eggensperger, Freizeit und Schöpfung. Vom Wandel der Zeiten, in: Th. Dienberg / S. Winter (Hrsg.), Mit Sorge – in Hoffnung. Zu Impulsen aus der Enzyklika Laudato si‘ für eine Spiritualität im ökologischen Zeitalter, Regensburg 2020, 207-217.
Vorabveröffentlichung aus Wort und Antwort 4(2020)
Der Verfasser
Dr. theol. Thomas Eggensperger OP, M.A. (eggensperger@institut-chenu.info), geb. 1963 in Wien, Prof. für Sozialethik an der Phil.-Theol. Hochschule Münster, Geschäftsf. Direktor des Institut M.-Dominique Chenu Berlin, Schwedter Str. 23, D-10119 Berlin.
Veröffentlichung u.a.: Arbeit und Muße als Zeitrhythmen der Gegenwart. Veränderungen in Freizeit und Tourismus, in: Tobias Kläden (Hrsg.), Gastfreundschaft und Resonanz. Perspektiven zu Freizeit und Tourismus (KAMP kompakt Bd. 7), Erfurt 2020, 38-55.